Sabine Asgodom – Gründerin und Unterstützerin von Reden für Menschlichkeit

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RfM: Sabine, warum findest du das Engagement RfM wichtig? Wie kam es zu Deiner Initiative?

Mit diesem Facebook-Eintrag von mir im August 2015 fing alles an: „Thema Flüchtlinge – die Zeit des Schweigens ist vorbei. Jetzt müssen die Menschen sich zu Wort melden, die fühlen und mitfühlen. Wo seid Ihr Redner und Rednerinnen, die die Gabe haben, Menschen zu begeistern und zu motivieren? Redet Ihr auch, wenn Ihr kein Geld dafür bekommt – für Menschlichkeit und friedliches Zusammenleben? Ich hab da eine Idee. Wer denkt mit darüber nach: Reden für Menschlichkeit – Veranstaltung in mehreren Städten?“ 

RfM: Sabine, was ist deine Botschaft in diesem Zusammenhang?

Ich habe vor 35 Jahren ein Buch herausgegeben „Halt’s Maul sonst kommst nach Dachau“ über den Arbeiterwiderstand in der Nazi-Zeit. Und ich fühle mich seit dem letzten Herbst so an das Ende der Weimarer Republik erinnert, dem Hassparolen, Straßenschlachten und Angriffe auf Juden vorhergingen. Und in meinem Kopf schrillen die Alarmglocken. Meine Großeltern haben immer gesagt: „Da konnte man als Einzelner nichts machen.“ Das will ich meinen Enkelkindern niemals sagen.

RfM: Wenn du von der idealen Welt träumst, wie sieht die aus?

Meine Utopie, für die ich mich auch bei „Reden für Menschlichkeit“ einsetze: Menschen reden mit Respekt und Achtsamkeit miteinander, tauschen offen ihre Meinungen aus, hören zu und nehmen etwas an. Und sie verstehen, dass wir alle nur Gäste auf diesem Planeten sind, den wir für unsere Kinder und Kindeskinder erhalten wollen.

Bevor der Reichstag wieder brennt

„Es reicht! Wir müssen reden!“

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